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Das Rote Kreutz (Symbol)

Das Emblem des Deutschen Roten Kreutzes (DRK), ein gleichmäßiges rotes Kreutz auf weißem Grund, ist mehr als nur ein Markenzeichen der bekannten Hilfsorganisation.

Das rote Kreutz als Symbol wird derzeit weltweit von über 150 Organisationen der internationalen Rotkreutz-Bewegung verwendet und dient zugleich als Schutzzeichen nach der Genfer Konvention.
Rotes Kreutz
Diese Schutzzeichen, zu denen neben dem roten Kreutz unter anderem auch der rote Halbmond oder das Emblem der Vereinten Nationen gehören, kennzeichnet Personen, Einrichtungen und Organisationen, die bei bewaffneten Konflikten unter dem Schutz des humanen Völkerrechts stehen. Das rote Kreutz, mit dem unter anderem Lazarette gekennzeichnet werden, ist das bekannteste Beispiel dafür.

Die Idee, Verwundeten im Feld einen besseren Schutz und eine systematische Krankenpflege zukommen zu lassen, geht auf den Schweizer Henry Dunant zurück, der, schockiert von einem Kriegserlebnis im italienischen Solferino, eine internationale Hilfsorganisation gründete, aus der später das Internationale Rote Kreutz hervorging.
Das Rote Kreutz als Schutzzeichen wurde 1864 eingeführt und bezieht sich direkt auf Dunant, denn das Symbol ist eine Umkehrung der Flagge der Schweiz und soll den Rotkreutz-Gründer und sein Heimatland ehren.

Praktische Erwägungen unterstützten zudem die Auswahl des roten Kreutzes als Schutzsymbol. Gerade um seiner Funktion in bewaffneten Konflikten gerecht zu werden, muss ein solches Symbol einfach zu erkennen und vor allem auch unter provisorischen Bedingungen unkompliziert herzustellen sein.
Nach den internen Richtlinien der Rotkreutzorganisation setzt sich das rote Kreutz aus fünf gleichen Quadraten zusammen und ist somit einfach für jedermann reproduzierbar. Offiziell wird aber jedes rote Kreutz auf weißem Grund als Schutzsymbol im Kriegsfall anerkannt, ohne dass für eine rechtmäßige Anwendung weitere Formvorschriften durch die Hilfsorganisation zu beachten wären.

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