DRK Suchdienst   Deutsches Rotes Kreuz · DKR Blutspende · DRK Hausnotruf · DRK Ersthelfer
 
  DRK Rettungshundestaffel · DRK Verbände · Rotes Kreutz · DRK Links


DRK Rettungshundestaffel

Die ersten Überlieferungen, dass Hunde zur Rettung von Menschenleben genutzt werden, kommen aus dem 19. Jahrhundert. Damals begannen die Mönche des Hospizklosters auf dem Großen St. Bernhard mit der Hundezucht, deren Ergebnisse, die Bernhardiner, ohne weiteres als die ersten Rettungshunde bezeichnet werden können. In den beiden Weltkriegen wurden Rettungshunde von den Sanitätseinheiten genutzt, um bei der Aufspürung verwundeter Soldaten behilflich zu sein und Menschen in den Trümmern zu finden.

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurden Rettungshunde nur von der, dem Roten Kreuz angeschlossenen Bergwacht, eingesetzt. Eine echte Ausbildung zum Rettungshund wurde in dieser Phase nur von wenigen privaten Hundeliebhabern und Spezialisten durchgeführt. Diese Individualisten waren nun bemüht, ihre bestens ausgebildeten Rettungshunde entsprechenden Aufgabe zuzuführen, und brachten sich beim Roten Kreuz ein. Durch diese Beharrlichkeit entstanden nach und nach Verbände, die sich der Aufzucht, der Ausbildung und dem Einsatz von Rettungshundestaffeln widmeten.

Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit dieser Verbände entstand nach und nach eine Akzeptanz gegenüber von Rettungshunden. Es wurde immer deutlicher, dass die bestens ausgebildeten Hunde in Verbindung mit einem kompetenten Führer wertvolle Hilfe bei der Suche von verschütteten Personen darstellen und auch in Friedenszeiten bei Katastrophen, wie Erdbeben oder Flugzeugunglücken nicht mehr wegzudenken sind.

Bei den Rettungshundestaffeln des DRK ist es selbstverständlich, dass der Rettungshundeführer Mitglied dieser Organisation und bestens ausgebildet ist. Das gewährleistet, dass beim Auffinden von Personen sofortige Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können und eine grundmedizinische Erstversorgung gesichert ist. Das ist aber nur abgesichert, wenn Hund und sein Führer, der übrigens Eigentümer des Tiers ist, ständig üben und zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramme absolvieren. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Polizei und anderer öffentlicher Dienste werden die Einsätze durch Rettungsleitstellen koordiniert, um so ein Höchstmaß an Rettungserfolgen zu gewährleisten.

In jedem Bundesland und in vielen größeren Städten gibt es Mittlerweilen Hunderettungsstaffeln, aus denen der Bundesverband Rettungshunde hervorgegangen ist. In unzähligen Einsätzen, unter anderem bei den Erdbeben in Italien, Rumänien und anderen Brennpunkten, konnte bewiesen werden, dass diese Organisation ihre Daseinsberechtigung hat. In erster Linie sollte aber dem besten Freund des Menschen gedankt werden, dem Hund...

Impressum