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DRK Blutspende
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Wie wertvoll eine Blutspende ist zeigt die Tatsache, dass Blut sich nicht künstlich herstellen lässt. Mit den neuen medizinischen Möglichkeiten steigt auch der Bedarf an Spenderblut. Man unterscheidet bei der Art der Blutspenden die Vollblutspende, die Blutplasmaspende und die Spende von Blutplättchen (Thrombozyten), die vor allem für Tumorpatienten, z.B. Kinder mit Leukämie, eingesetzt wird. Ein Sonderfall ist die Eigenblutspende. Blutspenden kommen vorrangig bei Krebspatienten zum Einsatz, gefolgt von Herz- und Knochenmarks-Transplantationen. Pro Tag werden ca. tausend Blutspenden benötigt, die nicht immer zur Verfügung stehen.
Wie läuft das Blutspenden beim DRK ab?
Das Deutsche Rote Kreuz achtet bei allen Blutspenden auf die Sicherheit von Spender und Empfänger. Vor der Blutspende wird der Spender in einer Voruntersuchung (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur) systematisch auf seine Spendefähigkeit hin untersucht. Auf einem Fragebogen wird die gesundheitliche Situation des Spenders, z.B. überstandene und aktuelle Krankheiten festgehalten und das Blut im Labor untersucht. Ein Blut- und Plasmaspender sollte ein Mindestalter von 18 Jahren besitzen, nicht älter als 60 bzw. 69 Jahre sein und mehr als 50 Kilogramm wiegen. Zur freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende beim DRK sollten Personalausweis und Blutspende-Ausweis mitgebracht werden. Ein Erstspender startet mit dem Personalausweis. Die Gesamtdauer beträgt mit Voruntersuchung und Nachbetreuung (Ausruhen, Imbiss) ca. eine Stunde, wobei die eigentliche Blutspende nur fünf bis zehn Minuten dauert. Blutplasma kann im Abstand von vierzehn Tagen gespendet werden, da es vom Körper schnell wieder aufgefüllt wird. Die Bildung der roten Blutkörperchen ist für den Organismus etwas aufwändiger und dauert bei Männern ca. zwei Monate, bei Frauen ca. drei Monate. Mit der Hilfe dieser Blutspenden ist das DRK in der Lage, wichtige Aufgaben für die lebensnotwendige Transfusionsmedizin zu leisten.
In Zeiten möglicher Schweinegrippe - Blutspenden noch wichtiger
Es ist zu beachten, dass man nach einem Urlaub außerhalb Europas, für eine gewisse Zeit nicht als Blutspender geeignet ist. Derzeit stellt die Schweinegrippe höhere Anforderungen an die Sicherheitsmaßnahmen beim Blutspenden. Kein Blut spenden dürfen Personen, die mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, erkrankt sind oder erst seit kurzem davon genesen sind. Es ist aber gerade jetzt notwendig, mit Unterstützung eines qualifizierten DRK-Helferteams, weiter Blut zu spenden. Denn im nicht ganz auszuschließenden Fall einer Pandemie würden zu wenig Blutkonserven für die Erkrankten zur Verfügung stehen. Bei der Abwägung der Spende-Bereitschaft sollte auch bedacht werden, dass jeder oder seine Angehörigen irgendwann auf eine lebensrettende Blutkonserve angewiesen sein kann.
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